• Feuerkrebs guG (haftungsbeschränkt)

Marcus Bätge von FeuerKrebs gUG und Dirk Hückmann BVFw e.V./DFeuG waren als einzige deutsche Vertreter vor Ort.
In vielen Fachvorträgen wurde zu neuen Erkenntnissen, Sachständen und wissenschaftlichen Erhebungen berichtet.

Der 1. Tag war geprägt von Berichten aus Australien und Kanada, wo bereits gesetzliche Voraussetzungen für eine Entschädigung und Anerkennung ausgewählter Krebserkrankungen geschaffen und umgesetzt wurden.
Aus Finnland, Dänemark und den USA gab es, in Bezug auf vorhandene toxische und karzinogene Stoffe, die sowohl im Blut als auch auf der PSA nachgewiesen werden konnten, fundierte, interessante und erkenntnisreiche Vorträge. Von renommierten Wissenschaftlern berichtet.
Darunter Jeffrey L. Burgess, Professor an der University of Arizona College of Public Health und Mitarbeiter am National institute for occupational safety and health (NIOSH) und Juha Laitinen, Wissenschaftler am Finnish Institute of Occupational Health.

Der 2. Tag gehörte den europäischen Vertretern. Besonders spannend waren die Berichte unserer skandinavischen Nachbarn Schweden, Finnland, Dänemark, Norwegen und Gastgeber Island.

Leider zeigt sich auch hier, dass die verantwortlichen Politiker jahrelange Rechtsstreits in Kauf nehmen und lieber in eigene Studien und wissenschaftliche Projekte investieren bevor sie berufsbedingte Krebserkrankungen anerkennen.
Aus Dänemark wurde beispielsweise eine Studie vorgestellt, bei der ähnlich wie aktuell in Deutschland, mittels Biomonitoring, erhöhte Werte von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen im Blut nachgewiesen werden sollen.
Die Ergebnisse werden noch in diesem Jahr erwartet.
Das deutsche Projekt startet jetzt im Sommer und wird von den Berufsfeuerwehren Hamburg und Berlin unterstützt.
Aus Norwegen wurde bekannt, dass in der jüngeren Vergangenheit zwei Gerichtsverfahren positiv, zu Gunsten der Betroffenen mit dem Ergebnis einer Anerkennung von Krebs als berufsbedingt, abgeschlossen werden konnten (Prostata- und Knochenmarkkrebs).
In einem weiteren Fall kam es sogar zu einer außergerichtlichen Einigung und Anerkennung bei einem mit einer Prostatakrebserkrankung diagnostizierten Feuerwehrmann. Hier kam zum Tragen, dass der erkrankte Kollege einen Nachweis erbringen konnte, dass er an mehreren Brandbekämpfungseinsätzen tätig war.
Die Urteile dazu liegen uns mittlerweile in norwegischer Sprache vor. (Anm. vom Autor).
Damit dieser Nachweis jetzt einfacher zu erbringen sein wird, kommt aus Norwegen im April eine Einsatzdokumentations-App heraus, ähnlich der des Smoke-Diver-Log vom Berufsverband Feuerwehr e.V.
Nach einer Testphase soll eine englische Version folgen.
Wir bleiben dran, um auch eine deutsche Version zu erstellen.
Studien aus Belgien haben gezeigt, dass trotz Reinigung immer noch Schadstoffe in unseren Schutzkleidungen hängen bleiben.
In Reykjavik wurde eine Technologie vorgestellt, bei der, im Vergleich zu den herkömmlichen Reinigungsverfahren, die uns schädigenden restlichen Schadstoffe annähernd entfernt und somit unter den Ökotex Standard 100 senkt.
Auch hier werden wir uns weiter für Euch erkundigen und dran bleiben.

Ein dänischer Hersteller von Schutzkleidung präsentierte sein Produkt, mit dem die Eintrittspforten über die Haut minimiert werden konnten.


Resümee für uns:
Wir sollten unsere Dienststellen auffordern einen gereinigten alten Schutzanzug auf Restschadstoffe hin untersuchen und ihn im Anschluss mittels LCO2-Verfahren erneut reinigen und kontrollieren zu lassen.

Alle Präsentationen und Fotos demnächst auf dieser Internetseite.

Marcus Bätge
für FeuerKrebs gUG

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