• Feuerkrebs guG (haftungsbeschränkt)

Bereits um 09:50 Uhr treffe ich, mit einer viertelstündigen Verspätung, am Dortmunder Hauptbahnhof ein.
Andreas Jedamzik, Mitglied im Personalrat der Feuerwehr und 1.stellv. Vorsitzender der DFeuG- Landesgruppe in NRW, holt mich ab und gemeinsam fahren wir an die Feuerwache 1.
Nach einem ausgiebigen Arbeitsfrühstück zeigt er mir die relativ neue Wache.
Neben den feuerwehrüblichen Räumlichkeiten auch die Verwaltung und den Sitz der Amtsleitung auf der „Teppichetage“, die hier in der Feuerwache an der Steinstraße 25 integriert ist.

Gegen Mittag besichtigen wir weitere Standorte. 

Die Feuer- und Rettungswachen 3 (OST), 9 (Do-Mengede) und 5 (WEST), zuständig für die Instandhaltung/Werkstatt.

Gegensätzlicher können diese gar nicht sein. Während die ursprünglich für 8 Funktionen konzipierte und jetzt 10 Funktionen beherbergende Wache an der Aplerbecker Straße aus allen Nähten platzt und die Kollegen hier mit provisorisch eingerichteten Umkleideräumen leben, teilweise sogar in „Schwarzbereichen“, mit fehlenden Absauganlagen für Arbeitsplätze zur Wartung, Pflege und Reparatur von Motorkettensägen, wurde die alte Feuerwache 9 gerade aufwendig renoviert und zeigt ein Bild von einem, wie ein Phönix aus der Asche auferstandener, augenscheinlich gut geplanten und funktionalem Umbau.Lediglich eine konsequente schwarz/weiß-Bereich-Trennung, bei der Aufbewahrung der PSA- mit Schleusenfunktion, wurde nicht umgesetzt.

 

In der Wache 5, am Bärenbruch, zeigt sich da wieder ein etwas differenzierteres Bild. Eine alte Halle, die sicher einmal bessere Zeiten gesehen hat, dient hier als Werkstattbereich. Hier werden die Dortmunder Feuerwehrfahrzeuge instandgesetzt. Isolierte Rohrleitungen, die jedoch nicht mehr in Gebrauch und an den Enden gekappt sind, warten darauf entsorgt zu werden.Eine Asbestsanierung ist bereits geplant und soll schnellst möglich fachgerecht erfolgen lediglich der genaue zeitliche Ablauf steht noch aus.

Den Rest spare ich mir hier, wie auch an den anderen Wachen, aus Platzgründen.

Um kurz nach 18.00 Uhr treffen wir im Ausbildungszentrum ein.

Der Unterrichtsraum liegt noch verlassen im Dunkeln und wartet auf die hoffentlich vielen Teilnehmer. Langsam füllt sich der Hörsaal und pünktlich um 19.00 Uhr begrüßt der Leiter Ausbildung, Branddirektor Dr.-Ing. Hauke Speth, die Gäste und eröffnet mit einleitenden Worten die Veranstaltung.

Ich habe den Vortrag etwas verändert und versucht, ihn auf die Dortmunder Verhältnisse abzustimmen und darauf einzugehen.

Eine weitere Herausforderung liegt in der Beantwortung von kritischen Anmerkungen. Diese führen im weiteren Verlauf zu einer kontrovers geführten Diskussion, leider nicht immer sachlich fundiert, was zum Beispiel das Kombinieren von Schutzkleidungen verschiedener Hersteller betrifft.

Durch Monologe zwischen einzelnen, droht die Präsentation aus dem Ruder zu laufen.

Ich ziehe daher die Notbremse und biete an, einzelne Fragestellungen im Nachgang, bilateral oder ggf. schriftlich, zu erörtern. Mal sehen ob da etwas kommt!

Die Gesprächsrunde am Ende der Veranstaltung ist dann aber wieder konstruktiv und im Großen und Ganzen war dieser „Tagesausflug nach Dortmund“ erfolgreich für die Sache, für die Dortmunder Kollegen und auf jeden Fall für FeuerKrebs.

Viele der rund 50 anwesenden Teilnehmer, hatten noch nach der Veranstaltung im engeren Kreis das Thema weiter bewegt und sind nachdenklich geworden. Dieses Feedback habe ich bereits bei meiner Abreise am nächsten Tag bekommen. Der Grundstein für eine Bewusstseins- und Verhaltensänderung konnte wenigstens auch hier gelegt werden.

In diesem Sinne liebe Dortmunder Kolleginnen und Kollegen, bleibt sauber und gesund.

Marcus Bätge 

-FeuerKrebs-

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