• Feuerkrebs guG (haftungsbeschränkt)

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Olaf Reichelt ist 1966 in Hamburg geboren. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Nach seiner mittleren Reife absolvierte er eine Tischlerlehre. 1986 entschloss er sich eine Ausbildung bei der Feuerwehr zu machen. Da es zu der Zeit jedoch einen Einstellungsstopp gab und er ohnehin seinen Wehrdienst noch ableisten musste, verpflichtete sich Olaf Reichelt für vier Jahre bei der Bundeswehr und spezialisierte sich dort als Soldat bei der ABC-Abwehrtruppe. Anschließend bewarb er sich für eine Ausbildung zum Feuerwehrmann und begann diese im Januar 1993. Durch seine Vorkenntnisse konnte er dann Wachausbilder für Umwelt- und Atemschutz werden.
Auf der Suche nach neuen Herausforderungen bewarb sich der Sohn eines Kapitäns zehn Jahren später auf eine Ausschreibung für den Dienst auf einem Löschboot, bildete sich fort, machte alle notwendigen Patente und wurde Kapitän auf so einem Feuerwehrschiff.
Als „charismatisch, kollegial und sozial engagiert“ beschreiben ihn seine beiden FeuerKrebs-Mitgründer Dr. Nicola Byok und Marcus Bätge.
„Als es 2006 bei der Hamburger Feuerwehr die Ansage gab, dass es keinen 24 Stunden Dienst mehr geben darf, die Dienstpläne zerstückelt waren und die Unzufriedenheit bei den Kolleginnen und Kollegen wuchs, musste gehandelt werden. Die schlechte Stimmung wirkte sich erheblich auf die Arbeit aus und ich wurde, da es zu der Zeit niemanden gab, der auch einmal widersprach, gebeten mich für den Berufsverband der Feuerwehr e.V. zu engagieren“, erinnert sich Olaf Reichelt.
Es gab einen großen Zulauf für die Organisation und der zupackende Olaf Reichelt wurde als Vorsitzender gewählt. 2010 folgte der Erfolg bei den Personalratswahlen von 58 Prozent für die Liste des Berufsverbandes der Feuerwehrleute und die Wahl von ihm zum Vorsitzenden des Gremiums. Die Veränderungen bei den Dienstplänen, die individueller gestaltet werden konnten, reduzierten die Belastungen und Krankenquote der Einsatzkräfte. Die Wiederwahl 2014 (mit 68 Prozent) war für das Team eine Bestätigung auf dem richtigen Weg zu sein.
In der Folgezeit gab es zahlreiche Kontakt mit skandinavischen Kollegen, bei denen der Personalratsvorsitzende dann auf das Problem von „Firecancer“ aufmerksam wurde.
„Als wir Kenntnis von Studien zu diesem Thema bekamen und in Gesprächen mehr erfuhren, wussten wir, hier müssen wir dringend ran“, erklärt Olaf Reichelt.
Nun galt es Wege zu finden, finanzielle Unterstützung für die betroffenen Feuerwehrleute zu organisieren und die Einsatzkräfte zukünftig zu schützen. So musste, das war ihm klar, eine Organisation gegründet werden, die abseits von Parteipolitik und Sparzwängen in den Haushalten langfristig etwas bewirken kann.
„Es war folgerichtig und dringend erforderlich FeuerKrebs gUG (haftungsbeschränkt) zu gründen, damit wir durch eine kontinuierliche und nachhaltige Informations- und Lobbyarbeit gemeinsam verhindern, dass Feuerwehrleute in der Ausübung ihres Dienstes, Menschen zu retten, schwer erkranken“, konstatiert der Mitgründer von FeuerKrebs gUG (haftungsbeschränkt).

(Wolf-Robert Danehl)

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